PANews berichtete am 21. Juni, dass laut Nikkei News die Zahl der von japanischen börsennotierten Unternehmen gehaltenen Krypto-Assets weiter steigt. Aktuellen Statistiken zufolge waren im Mai 2024 31 Unternehmen im Bereich Krypto-Assets tätig. Diese Zahl hat sich im Vergleich zu 16 vor drei Jahren verdoppelt. Unter ihnen stechen vor allem Unternehmen ins Auge, deren Hauptgeschäftsfelder digitale Dienstleistungen und Spieleentwicklung sind. Gleichzeitig mehren sich die Rufe nach einer Verbesserung des unausgereiften Rechnungs- und Prüfungssystems Japans.

Es wird berichtet, dass die Daten von der Pafin Corporation in Chiyoda, Tokio, auf der Grundlage der kürzlich veröffentlichten Finanzberichte von etwa 4.000 an der Tokioter Börse notierten Unternehmen zusammengestellt wurden. Einer der Zwecke dieser Unternehmen, die Krypto-Assets halten, besteht darin, ihren Wert als Investitionen zu bewerten und zweitens, einen Vermögensschwund durch die Abwertung des Yen zu verhindern. Andererseits haben einige Unternehmen ihre Strategien nach dem Kauf virtueller Währungen angepasst und erwarten, Synergien mit ihren Unternehmen zu schaffen.

Allerdings stehen japanische Unternehmen beim Halten virtueller Währungen immer noch vor zwei großen Hindernissen. Das erste ist die Sicherheit. Virtuelle Währungen, die auf der Blockchain verarbeitet werden, sind schwierig zu verwalten, wie zum Beispiel beim Angriff auf DMM Bitcoin im Mai. Kommerzielle Unternehmen, die große Geldbeträge verwalten, müssen leistungsstarke Verwahrungsdienste in Anspruch nehmen. Ein weiteres Hindernis sind Fragen der Rechnungsprüfung. In den letzten Jahren ist die steuerliche Behandlung von Unternehmen, die die von ihnen ausgegebenen Kryptowährungen besitzen oder in sie investieren, schrittweise klarer geworden. Wenn ein Unternehmen jedoch versucht, eine neue virtuelle Währung herauszugeben, verweigern japanische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften häufig die Durchführung einer Prüfung und empfehlen dem Unternehmen, die virtuelle Währung vor der Börsennotierung zu verkaufen. Obwohl das Japan Institute of Certified Public Accountants und die Japanese Cryptocurrency Business Association (JCBA), eine Organisation der virtuellen Währungsbranche, gemeinsam das „Joint Forum on Accounting and Auditing for Operators and Auditors“ organisiert haben, um das Verständnis zwischen den beiden Parteien zu verbessern, sind die beiden Parteien sind derzeit in bestimmten Fragen uneinig. Es gibt immer noch große Unterschiede.