Nvidias hochpreisige AI-Chips auf dem Schwarzmarkt verdoppeln sich, Regulierungsbarrieren schaffen fast 10 Milliarden Grauhandel
Am 23. Juni berichtete die Financial Times aus Großbritannien unter Berufung auf mehrere chinesische Chip-Händler, dass die Preise für die von Nvidia verbotenen AI-Chips auf dem chinesischen Schwarzmarkt um mehr als das Doppelte gestiegen sind. Reuters hat diese Nachricht anschließend ebenfalls aufgegriffen. Das ist keine isolierte Preisbewegung, sondern ein Trend, der seit mindestens einem halben Jahr anhält. Bereits am 1. Mai wurde berichtet, dass die B300-Server auf dem Schwarzmarkt auf etwa 7 Millionen Yuan pro Stück gestiegen sind. Im Juni lag der Preis für ein Rack mit acht B200-Chips auf dem Schwarzmarkt zwischen 3 und 3,5 Millionen Yuan, was einer Prämie von etwa 50 % entspricht. Dieser Preis hat sich im Vergleich zu den über 4 Millionen Yuan Mitte Mai etwas zurückgezogen, bleibt aber auf hohem Niveau.
US-Speicherchip-Aktien fallen vorbörslich durchgehend, SanDisk und Micron Technology sinken um 9%, beliebte chinesische Aktien fallen ebenfalls, Bilibili sinkt um 5%, US-Futures fallen kollektiv, 140.000 Krypto-Trader liquidiert.
US-Aktien im Bereich der Speicherchips erlitten vorbörslich massive Verluste, der Speicher-ETF fiel um über 12%, SanDisk ging um fast 10% zurück, Micron Technology um über 9%, Western Digital und Winbond Technology um über 8%, Intel um 8%, Seagate Technology um über 7%, Rambus um über 6%. TSMC fiel um 5%, ASML um 7%, Nvidia um über 3%, der Bereich der Chipproduktion erlebte eine kollektive Korrektur. Im Bereich anderer Tech-Aktien fiel SpaceX um fast 5%, Tesla um 3%. US-Tech-Aktien im Bereich der Lichtkommunikation fielen vorbörslich kollektiv, wobei Tower Semiconductor und AXT Inc um über 10% einbrachen, MaxLinear, Maiwei Technology, Coherent und Credo Technology um über 8% sanken, AsteraLabs, Corning, Nokia, GlobalFoundries und Lightwave Logic um über 7% fielen, und Lumentum um über 6% nachgab.