Der Beitrag „John Deaton löst Kontroverse über die Interaktion der SEC mit Coinbase aus“ erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News

John Deaton, ein renommierter Anwalt mit Fachwissen im Bereich Kryptowährungen und insbesondere ein Verfechter von XRP, hat mit einer Reihe von Aussagen zur Interaktion der SEC mit Coinbase für Aufsehen gesorgt, was seit gestern für viele Schlagzeilen gesorgt hat.

Deatons Dilemma: Fairness und SEC

Deatons Kommentar konzentriert sich auf die wahrgenommenen Unstimmigkeiten im Ansatz der SEC. Er denkt darüber nach, wie die Behörde den Börsengang von Coinbase, einschließlich des Beschleunigungsprozesses, genehmigte, nur um das Unternehmen zwei Jahre später anzuweisen, alle Token außer Bitcoin von der Börse zu nehmen.

Der Anwalt räumt zwar ein, dass die Genehmigung der Registrierungsanmeldung keine uneingeschränkte Billigung des Geschäftsmodells von Coinbase bedeute, kritisiert jedoch die Inkonsistenz.

Er betont, dass die leitenden Mitarbeiter der SEC vor dem Börsengang Coinbases Rahmenwerk zur Bestimmung von Token-Wertpapieren öffentlich gelobt hatten. Diese gemischte Botschaft scheint Deaton ein Zeichen dafür zu sein, dass politische Erwägungen die Regulierungsentscheidungen beeinflussen könnten.

Ein genauerer Blick

Deaton geht sogar noch weiter und stellt in Frage, inwieweit das Verhalten der SEC mit ihrer Kernaufgabe vereinbar ist. Er argumentiert, wenn die Organisation den Börsengang von Coinbase genehmigen und später Änderungen fordern kann, die amerikanische Investoren möglicherweise Milliarden von Dollar kosten könnten, dann müsse die gesamte Struktur und Philosophie der SEC überprüft werden.

Er drängt auf eine sorgfältige Neubewertung der Richtlinien, wie etwa Abschnitt 5 des Securities Act von 1934, der im heutigen, internetgesteuerten Zeitalter möglicherweise nicht mehr in gleichem Maße gilt. Deaton betont eine mögliche Schwerpunktverlagerung der Behörde hin zu individueller Verantwortung und Betrugsprävention, anstatt die Menschen übermäßig vor ihren eigenen Anlageentscheidungen zu schützen.

Was die Kommentare auslöst

Das Gespräch, das John Deatons leidenschaftliche Antwort auslöste, begann mit einem Tweet von Dave Weisberger, CEO von CoinRoutes. Er sagte, wenn die Vorwürfe wahr seien, stelle dies einen Verstoß gegen die beiden Hauptziele der SEC dar: Anleger mit genauen Informationen zu versorgen und stabile Märkte aufrechtzuerhalten.

Weisberger befürchtet unter anderem massive finanzielle Verluste für US-Investoren und unerwartete Chancen für ausländische Investoren, darunter solche, die Offshore-Hedgefonds betreiben. Er warnt auch davor, dass die obligatorische Registrierung von Token schwerwiegende Folgen für Investoren haben könnte, da die spezifische Token-Ökonomie nicht ausreichend offengelegt wird.