Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) um den Status von XRP ist in eine neue Phase eingetreten.

Laut einem am 16. Juli eingereichten Gerichtsbeschluss leitete Bezirksrichterin Analisa Torres den Fall zur allgemeinen Vorverhandlung an Bezirksrichterin Sarah Netburn weiter.

In dem Urteil heißt es, dass Richter Netborn alle Aspekte des Verfahrens und der Ermittlungen in dem Fall berücksichtigen wird, einschließlich des Zeitpunkts, der ablehnenden Anträge und der Vergleiche.

In der Resolution heißt es außerdem, dass sich die Parteien nun auf drei für beide Seiten angemessene Termine für eine Mediationskonferenz einigen sollten, wenn sie davon ausgehen, dass zu diesem Zeitpunkt ein Ergebnis erzielt werden kann.

Da die Gerichte ausgelastet sind, sollten Schlichtungsgespräche sechs bis acht Wochen im Voraus angesetzt werden.

Das bedeutet nicht, dass wir in 6-8 Wochen einen Kompromiss sehen werden. Das heißt, wenn sie sich für einen Termin entscheiden, muss dieser aufgrund des vollen Terminkalenders des Gerichts sechs bis acht Wochen im Voraus vereinbart werden.

Wie Bitcoinsistemi.com berichtete, legte Richter Netburn Berufung ein, nachdem Richter Torres letzte Woche entschieden hatte, dass XRP kein Wertpapier sei, wenn es an Kryptowährungsbörsen verkauft werde, sondern lediglich ein Wertpapier, wenn es von Ripple an institutionelle Anleger ausgegeben werde.

Dies ist ein Teilsieg für Ripple, das XRP eher als Währung denn als SEC-reguliertes Wertpapier betrachtet.