Mox Bank, eine virtuelle Bank mit Sitz in Hongkong, hat kürzlich einige mit Kryptowährungen verknüpfte Benutzerkonten gesperrt und eingefroren.

Mox Bank friert mit Kryptowährungen verknüpfte Benutzerkonten ein

Ein lokales Medienunternehmen berichtete, dass betroffene Kunden in Scharen auf die Seite der Bank gingen, um sich darüber zu beschweren, dass ihre Konten gesperrt und seit langem nicht mehr freigegeben wurden. Darüber hinaus berichteten mehrere Benutzer auf Social-Media-Plattformen, dass ihre Mox-Bank-Konten innerhalb kurzer Zeit mehrfach gesperrt wurden.

Einige hinterließen frustrierte Nachrichten auf der Facebook-Seite der Bank, weil ihre Konten grundlos eingefroren wurden und kein Geld überwiesen werden konnte.

Ein Benutzer sagte, sein Konto sei letzte Woche eingefroren, aber vor ein paar Tagen wieder geöffnet worden, fügte aber hinzu, dass der Vorgang überhaupt keine Gründe für die Sperrung genannt habe. Interessanterweise sagte derselbe Benutzer, er habe später versucht, sich bei der App anzumelden, aber sein Konto sei erneut eingefroren worden.

Mox wurde 2020 gegründet und ist eine virtuelle Bank mit Sitz in Hongkong, die von Standard Chartered in Partnerschaft mit HKT, PCCW und Trip.com unterstützt wird.

Da Mox eine virtuelle Bank ist, gibt es keine physische Filiale, die Kunden aufsuchen und ihre Beschwerden vorbringen können. Dem Bericht zufolge haben einige Benutzer mehrfach vergeblich versucht, die Kundenservice-Hotline der Bank um Hilfe zu bitten.

Systemaktualisierung 

Mittlerweile gaben einige Nutzer an, dass der Vorfall möglicherweise mit dem jüngsten Systemupdate der Mox Bank zusammenhängt.

Laut Angaben der Nutzer reagiert das aktualisierte System sensibler auf einige Transaktionen und Kunden, insbesondere auf diejenigen, die mit Kryptowährungen handeln.

Als Reaktion darauf teilte die Mox Bank mit, dass die betroffenen Konten derzeit unter Wahrung der Kundenrechte überprüft würden.

„… wir überprüfen die Konten einzelner Kunden gemäß dem bestehenden System als eine unserer Maßnahmen zum Schutz der Kundenrechte… Kunden können das Konto auch nach Abschluss der Überprüfung weiterhin nutzen… Außerdem hat dieser Vorfall nichts mit Datenschutzverletzungen zu tun“, sagte die Bank.

HKMA interveniert

Dem Bericht zufolge drohten einige frustrierte Nutzer damit, eine Beschwerde bei der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), der Bankenaufsicht der Region, einzureichen.

Ein Sprecher der HKMA sagte, die Aufsichtsbehörde sei sich der Situation bewusst und habe die Bank angewiesen, dafür zu sorgen, dass die Anliegen der Kunden angemessen behandelt würden.

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