Höhepunkte

  • Account-Takeover-Angriffe (ATO) können zum Verlust privater Daten, finanziellen Schäden und dem Risiko eines Identitätsdiebstahls führen. Wir listen verschiedene Möglichkeiten auf, wie Einzelpersonen und Organisationen sich gegen diese Art von Angriffen verteidigen können.

  • Dieser Beitrag ist Teil unserer „Protect Yourself“-Reihe, in der wir erklären, wie ATO-Angriffe funktionieren und wie Sie sich schützen können.

Account-Takeover-Angriffe (ATO) können sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen finanzielle und rufschädigende Auswirkungen haben. Erfahren Sie, wie Sie solche Angriffe verhindern können.

Account-Takeover-Angriffe (ATO), bei denen Hacker aus böswilligen Gründen die Kontrolle über Benutzerkonten erlangen, bereiten Unternehmen und Privatpersonen zunehmend Sorgen. Sie können sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene schwere finanzielle, emotionale und Reputationsschäden verursachen. ATO-Angreifer können sich beispielsweise unbefugten Zugriff auf sensible Informationen verschaffen, betrügerische Transaktionen durchführen oder gekaperte Konten für andere böswillige Aktivitäten nutzen.

Erfahren Sie, warum dies wichtig ist und wie Sie die richtigen Maßnahmen zur Abwehr von ATO-Angriffen ergreifen können.

Die Bedeutung der Abwehr von ATO-Angriffen

Verhindern Sie finanzielle und rufschädigende Auswirkungen auf Unternehmen

Kontodiebstahl, der Teil größerer Datenschutzverletzungen sein kann, kann Konsequenzen wie behördliche Sanktionen, rechtliche Konsequenzen und einen Verlust des Kundenvertrauens nach sich ziehen. Im Gegenzug könnten Unternehmen enorme finanzielle Verluste durch betrügerische Transaktionen von Angreifern, Bußgelder, Sanierungskosten und Klagen sowie den Diebstahl von geistigem Eigentum oder vertraulichen Informationen erleiden.

Auch ATO-Angriffe können den Ruf von Unternehmen schwer schädigen. Dieser Schaden könnte zu einem Rückgang des Kundenvertrauens, einem Kundenverlust und negativer Publizität führen, was sich auf Umsatz und Marktposition auswirken könnte. Selbst wenn ein ATO-Angriff behoben wird, kann es für Unternehmen immer noch schwierig sein, ihren angeschlagenen Ruf wiederherzustellen.

Vermeiden Sie Schaden für Menschen und Organisationen

Kontoübernahmeangriffe greifen in die Privatsphäre von Menschen ein, indem sie unbefugten Zugriff auf ihre persönlichen Informationen, Kommunikationen und privaten Daten ermöglichen. Das Erleben einer solchen Verletzung kann zu emotionalem und psychischem Stress führen und dazu führen, dass sich die Betroffenen hilflos und hilflos fühlen.

Für Unternehmen schaffen diese belastenden Vorfälle ein Umfeld der Angst, das zu einer verminderten Arbeitsmoral und geringer Produktivität der Mitarbeiter führt.

Um ATO-Angriffe und den dadurch verursachten dauerhaften Schaden zu verhindern, stärken Sie die Verteidigung Ihres Kontos oder Ihrer Plattform mit den folgenden Sicherheitsmaßnahmen:

  • Verbessern Sie die Sicherheit Ihres Passworts.

  • Aktivieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung.

  • Erhöht die Geräte- und Netzwerksicherheit.

  • Konten aktiv überwachen.

  • Melden Sie verdächtige Aktivitäten sofort.

Best Practices für die Passwortsicherheit

Komplexität und Länge des Passworts

Erstellen Sie sichere, einzigartige Passwörter, indem Sie Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen kombinieren. Die Verwendung eines Passworts mit mindestens 12 Zeichen erschwert es Angreifern außerdem, Ihr Konto zu hacken.

Vermeiden Sie die Verwendung einfacher Passwörter wie Namen, Geburtstage, Wörterbuchwörter usw.

Passwortaktualisierung und Ablauf

Verbessern Sie die Sicherheit Ihres Kontos, indem Sie die Passwörter alle drei bis sechs Monate ändern. Vermeiden Sie am besten die Wiederverwendung von Passwörtern.

Vermeiden Sie die Verwendung identischer Passwörter für mehrere Konten, um zu verhindern, dass diese gleichzeitig kompromittiert werden.

Passwortmanager und Tresore

Verwenden Sie vertrauenswürdige Passwort-Manager und Tresore, um sichere, eindeutige Passwörter für jedes Konto zu generieren und zu speichern. Diese Tools verbessern die Passwortsicherheit und organisieren Ihre Anmeldeinformationen effektiv.

Vermeiden Sie die von Webbrowsern angebotene Passwortspeicherung, da diese möglicherweise nicht das gleiche Maß an Sicherheit bieten wie ein dedizierter Passwort-Manager. Verzichten Sie ebenfalls darauf, Passwörter auf Geräten zu speichern. Wenn Sie Ihr Telefon oder Ihren Laptop verlieren, ist Ihr Passwort möglicherweise gefährdet.

Auch die Eingabe von Passwörtern stellt ein ähnliches Sicherheitsrisiko dar. Bewahren Sie Ihre Passwörter bei Bedarf an einem sicheren Ort auf, z. B. in einer verschlossenen Schublade oder einem Safe.

Strategien zur Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).

Bei der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) müssen Benutzer ihre Identität mithilfe mehrerer Verifizierungsformen überprüfen und so den Schutz über ein einfaches Passwort hinaus erhöhen.

Zu den gängigen MFA-Strategien gehören:

  • SMS, Sprachanrufe und E-Mails: Über diese Kanäle wird ein eindeutiger Code gesendet.

  • Authentifizierungs-Apps: Apps wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder Authy können für eine begrenzte Zeit Einmalkennwörter generieren, ohne dass eine Internetverbindung erforderlich ist.

  • Push-Benachrichtigungen: Genehmigungsanfragen werden an ein mobiles Gerät gesendet, damit der Benutzer sie genehmigen oder ablehnen kann.

  • Tokens: Ein eindeutiger Code oder eine eindeutige Antwort kann mit einem physischen Gerät wie einem USB-Token oder einer Smartcard generiert werden.

  • Biometrische Authentifizierung: Bei der Verifizierung können einzigartige biologische Merkmale wie Fingerabdrücke, Gesichtserkennung, Spracherkennung oder Iris-Scans verwendet werden. Biometrische Daten sind praktisch und sicher, da sie schwer zu reproduzieren sind.

Erwägen Sie als Binance-Benutzer die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Ihr Konto. Binance bietet mehrere MFA-Strategieoptionen, die Sie implementieren können, darunter Biometrie, Apps, E-Mail und SMS.

Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Geräte und Netzwerke

Halten Sie Software und Firmware auf dem neuesten Stand

Aktualisieren Sie regelmäßig das Betriebssystem, die Anwendungen und die Firmware Ihrer Geräte. Updates umfassen in der Regel Sicherheitspatches, die bekannte Schwachstellen beheben und so das Risiko einer Ausnutzung durch Angreifer verringern.

Verwenden Sie Verschlüsselung und sichere Protokolle

Aktivieren Sie die Verschlüsselung Ihrer Geräte und Netzwerkkommunikation. Es verwendet sichere Protokolle wie HTTPS für das Surfen im Internet und SSL/TLS für E-Mail.

Aktivieren Sie Firewalls

Aktivieren Sie Firewalls auf Ihren Geräten und Routern, um den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr zu kontrollieren. Firewalls fungieren als Barriere zwischen Ihren Geräten und dem Internet und blockieren unbefugten Zugriff und potenzielle Bedrohungen.

Implementieren Sie Geräteverwaltungs- und Zugriffskontrollrichtlinien

Legen Sie strenge Richtlinien für die Geräteverwaltung fest, einschließlich Kennwortanforderungen, Kontosperrungen und Sitzungszeitüberschreitungen. Beschränken Sie Administratorrechte, um die potenziellen Auswirkungen einer Sicherheitsverletzung zu begrenzen.

Schützen Sie Ihr Wi-Fi-Netzwerk

Ändern Sie die Standardanmeldeinformationen und aktivieren Sie eine starke Verschlüsselung (WPA2 oder WPA3) für Ihr Wi-Fi-Netzwerk. Verwenden Sie ein starkes, eindeutiges Passwort, um auf das Netzwerk zuzugreifen und die Übertragung der SSID (Service Set Identifier) ​​des Netzwerks zu vermeiden.

Seien Sie vorsichtig mit öffentlichen WLAN-Netzwerken

Öffentliche WLAN-Netzwerke sind grundsätzlich weniger sicher. Vermeiden Sie den Zugriff auf oder die Übertragung vertraulicher Informationen, während Sie mit ihnen verbunden sind.

Wenn Sie auf Ihr Bank- oder Kryptokonto zugreifen, Online-Einkäufe tätigen oder auf vertrauliche Informationen im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit zugreifen müssen, tun Sie dies über ein sicheres, vertrauenswürdiges Netzwerk.

Nutzen Sie ein Gastnetzwerk

Wenn Ihr Router dies unterstützt, erstellen Sie ein separates Gastnetzwerk für Besucher. Dadurch werden Gastgeräte von Ihrem primären Netzwerk isoliert und das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf vertrauliche Daten verringert.

So überwachen Sie Konten auf verdächtige Aktivitäten

Die Überwachung Ihrer Konten auf verdächtige Aktivitäten ist eine wichtige Vorgehensweise, um unbefugten Zugriff oder betrügerische Aktivitäten zu erkennen und zu verhindern. Hier sind einige Best Practices zur effektiven Überwachung Ihrer Konten:

Verwenden Sie Warnungen und Benachrichtigungen

Aktivieren Sie Kontoaktivitätswarnungen, die von Ihrem Kryptowährungsdienstleister oder Finanzinstituten bereitgestellt werden. Diese Benachrichtigungen können per E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigung gesendet werden, um Sie über festgestellte verdächtige oder ungewöhnliche Aktivitäten zu informieren.

Überwachen Sie regelmäßig Ihre Kontoaktivität

Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoaktivität, indem Sie Transaktionen, Anmeldeverlauf und Kontoeinstellungen auf Anzeichen für unbefugten Zugriff oder verdächtiges Verhalten untersuchen.

Halten Sie die Kontaktinformationen auf dem neuesten Stand

Es ist wichtig, dass Ihre Kontaktinformationen, wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer, bei Ihren Dienstanbietern aktuell sind. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie wichtige Benachrichtigungen erhalten und bei verdächtigen Aktivitäten schnell kontaktiert werden können.

Bleiben Sie wachsam vor Phishing-Angriffen

Hüten Sie sich vor Betrügereien, bei denen sich Angreifer als legitime Entitäten ausgeben, um Sie zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu verleiten. Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten Nachrichten oder Anrufen, in denen nach persönlichen Informationen gefragt wird, und klicken Sie nicht auf verdächtige Links. Als Binance-Benutzer sollten Sie darüber nachdenken, Anti-Phishing-Code in Ihren E-Mail-Benachrichtigungen zu aktivieren.

Überwachen Sie Kreditauskünfte

Überprüfen Sie Ihre Kreditauskunfteien regelmäßig auf nicht autorisierte Konten oder verdächtige Aktivitäten. Sie haben Anspruch auf eine kostenlose jährliche Kreditauskunft von jedem der großen Kreditauskunfteien. Die Durchsicht dieser Berichte kann Ihnen dabei helfen, betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit Ihren Konten zu erkennen.

Melden Sie verdächtige Aktivitäten sofort

Wenn Sie schließlich ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten bemerken, benachrichtigen Sie umgehend den entsprechenden Dienstleister oder das Finanzinstitut, damit diese Ihr Konto sichern, nicht autorisierte Transaktionen stornieren und weiteren Schaden verhindern können.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Binance-Konto kompromittiert wurde, wenden Sie sich an den Kundendienst und erwägen Sie, Ihr Passwort und die Multi-Faktor-Authentifizierung für zusätzlichen Schutz sofort zu ändern.

Weiterführende Literatur

  • Schützen Sie sich: Was sind Kontoübernahmeangriffe?

  • Schützen Sie sich: Wie Kontoübernahme-Angreifer Anmeldedaten stehlen

  • Schützen Sie sich: So erkennen Sie Kontoübernahmeangriffe


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