Da den Händlern eine Vielzahl von Plattformen zur Verfügung steht, ist das Investieren in ETFs relativ einfach geworden. Befolgen Sie die unten beschriebenen Schritte, um mit dem Investieren in ETFs zu beginnen.
Finden Sie eine Investitionsplattform
ETFs sind auf den meisten Online-Anlageplattformen, Websites von Altersvorsorgekontenanbietern und Anlage-Apps wie Robinhood verfügbar. Die meisten dieser Plattformen bieten provisionsfreien Handel an, was bedeutet, dass Sie den Plattformanbietern keine Gebühren zahlen müssen, um ETFs zu kaufen oder zu verkaufen.
Ein provisionsfreier Kauf oder Verkauf bedeutet allerdings nicht, dass der ETF-Anbieter auch den Zugang zu seinem Produkt ohne damit verbundene Kosten ermöglicht. Einige Bereiche, in denen Plattformdienste ihre Dienste von anderen unterscheiden können, sind Bequemlichkeit, Service und Produktvielfalt.
So ermöglichen beispielsweise Investment-Apps für Smartphones den Kauf von ETF-Anteilen auf Knopfdruck. Dies ist möglicherweise nicht bei allen Brokern der Fall, da Anleger möglicherweise Papierkram oder eine kompliziertere Angelegenheit benötigen. Einige bekannte Broker bieten jedoch umfangreiche Schulungsinhalte an, die neuen Anlegern dabei helfen, sich mit ETFs vertraut zu machen und diese zu recherchieren.
ETFs recherchieren
Der zweite und wichtigste Schritt bei der Investition in ETFs besteht in der Recherche. Heutzutage gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an ETFs. Bei der Recherche sollten Sie bedenken, dass ETFs nicht mit einzelnen Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen identisch sind.
Wenn Sie sich für einen ETF entscheiden, müssen Sie das Gesamtbild – in Bezug auf den Sektor oder die Branche – berücksichtigen. Hier sind einige Fragen, die Sie während des Rechercheprozesses berücksichtigen sollten:
Was ist Ihr Anlagezeitraum?
Investieren Sie, um Einkommen zu erzielen oder um zu wachsen?
Gibt es bestimmte Branchen oder Finanzinstrumente, die Sie begeistern?
Erwägen Sie eine Handelsstrategie
Wenn Sie zum ersten Mal in ETFs investieren, ist der Durchschnittskosteneffekt oder die Verteilung Ihrer Anlagekosten über einen bestimmten Zeitraum eine gute Handelsstrategie. Dies liegt daran, dass die Renditen über einen bestimmten Zeitraum geglättet werden und ein disziplinierter (im Gegensatz zu einem planlosen oder volatilen) Anlageansatz gewährleistet ist.
Außerdem hilft es Anfängern, mehr über die Nuancen des ETF-Investierens zu erfahren. Wenn sie mit dem Handel vertrauter werden, können Anleger zu anspruchsvolleren Strategien wie Swing-Trading und Sektorrotation übergehen.
Online-Broker vs. traditionelle Broker
ETFs werden sowohl über Online-Broker als auch über traditionelle Broker-Dealer gehandelt. Einige der besten Broker der Branche für ETFs finden Sie in Investopedias Liste der besten Broker für ETFs. Normalerweise können Sie ETFs auch in Ihrem Rentenkonto kaufen. Eine Alternative zu herkömmlichen Brokern sind Robo-Advisors wie Betterment und Wealthfront, die in ihren Anlageprodukten in großem Umfang ETFs verwenden.
Über ein Brokerage-Konto können Anleger ETF-Anteile genauso handeln wie Aktien. Praktische Anleger können sich für ein traditionelles Brokerage-Konto entscheiden, während Anleger, die einen eher passiven Ansatz verfolgen möchten, sich für einen Robo-Advisor entscheiden können. Robo-Advisor nehmen oft ETFs in ihre Portfolios auf, obwohl die Entscheidung, ob sie sich auf ETFs oder einzelne Aktien konzentrieren, möglicherweise nicht beim Anleger liegt.
Worauf Sie bei einem ETF achten sollten
Nach der Einrichtung eines Brokerage-Kontos müssen Anleger dieses Konto aufladen, bevor sie in ETFs investieren können. Die genauen Möglichkeiten zur Finanzierung Ihres Brokerage-Kontos hängen vom Broker ab. Nachdem Sie Ihr Konto aufgeladen haben, können Sie nach ETFs suchen und Käufe und Verkäufe tätigen, genau wie Sie es mit Aktien tun würden. Eine der besten Möglichkeiten, Ihre ETF-Optionen einzugrenzen, ist die Verwendung eines ETF-Screening-Tools. Viele Broker bieten diese Tools an, um die Tausenden von ETF-Angeboten zu sortieren. Sie können in der Regel nach einigen der folgenden Kriterien nach ETFs suchen:
Volumen: Das Handelsvolumen über einen bestimmten Zeitraum ermöglicht Ihnen, die Beliebtheit verschiedener Fonds zu vergleichen. Je höher das Handelsvolumen, desto einfacher kann der Handel mit diesem Fonds sein.
Kosten: Je niedriger die Kostenquote, desto weniger von Ihrer Investition fließt in Verwaltungskosten. Es mag zwar verlockend sein, immer nach Fonds mit den niedrigsten Kostenquoten zu suchen, aber manchmal weisen teurere Fonds (wie aktiv verwaltete ETFs) eine so starke Performance auf, dass sie die höheren Gebühren mehr als wettmacht.
Performance: Auch wenn die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Indikator für zukünftige Erträge ist, handelt es sich dennoch um ein gängiges Maß für den Vergleich von ETFs.
Bestände: Die Portfolios verschiedener Fonds werden häufig auch in Screener-Tools berücksichtigt, sodass Kunden die verschiedenen Bestände jeder möglichen ETF-Investition vergleichen können.
Provisionen: Viele ETFs sind provisionsfrei, das heißt, sie können gehandelt werden, ohne dass Gebühren für den Abschluss des Handels anfallen. Es lohnt sich jedoch zu prüfen, ob dies ein potenzieller Dealbreaker ist.
