Wichtige Punkte:
Großbritannien hat ein Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins verabschiedet und damit sein Finanzökosystem gestärkt.
Das neue Gesetz bietet klare Regeln für Krypto-Assets als Finanzprodukte und fördert Blockchain-Innovationen auf den Finanzmärkten.
Der proaktive Ansatz Großbritanniens dient anderen Ländern, die die Kryptoindustrie regulieren möchten, als Beispiel.
Das Vereinigte Königreich (UK) hat mit der königlichen Zustimmung zum Financial Services and Markets Bill (FSMB) einen proaktiven Schritt zur Stärkung seines Finanzökosystems unternommen.
König Charles hat am Donnerstag eine Maßnahme gebilligt, die den Behörden die Befugnis erteilt, Kryptowährungen und Stablecoins zu regulieren. Dies ist der letzte formelle Schritt, bevor der Gesetzesentwurf in Kraft tritt.
Die britische Regierung arbeitet schon seit geraumer Zeit an dem Gesetz über Finanzdienstleistungen und -märkte und ist davon überzeugt, dass dessen Verabschiedung eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Vision der Regierung spielen wird, die Wirtschaft auszubauen und einen offenen, nachhaltigen, technologisch fortschrittlichen Finanzdienstleistungssektor zu schaffen. Das Gesetz enthält Maßnahmen zur Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins. Das Gesetz wurde letzte Woche vom Oberhaus des Parlaments verabschiedet.
Andrew Griffith, Wirtschaftsminister des Finanzministeriums, erklärte:
„Dieses bahnbrechende Gesetz gibt uns die Kontrolle über unser Regelwerk für Finanzdienstleistungen, sodass es britische Unternehmen und Verbraucher unterstützt und das Wachstum fördert.“
Unter anderem legt das FSMB einen klaren Weg fest, wie Krypto-Assets als Finanzprodukte reguliert werden können, um ihre sichere Einführung im Vereinigten Königreich zu erleichtern. Die Notwendigkeit, eine funktionierende Regulierung zu erlassen, bleibt eines der dringendsten Probleme in den Vereinigten Staaten, und die deutlichen Fortschritte im Vereinigten Königreich haben Befürchtungen geweckt, dass Amerika bei der Einführung zukünftiger Innovationen hinterherhinken könnte.
Der kürzlich im Vereinigten Königreich unterzeichnete Gesetzentwurf ist wesentlich umfassender, da er umfassendere Innovationen mithilfe der Blockchain-Technologie vorsieht. Bedeutsam ist, dass das Gesetz „Sandboxen“ vorsieht, die potenziell den Einsatz innovativer Technologien wie Blockchain auf den Finanzmärkten fördern.
Die im Juli 2022 eingereichte Maßnahme gibt den Behörden mehr Kontrolle über den Finanzsektor, einschließlich Kryptowährungen. Während das Gesetz im Parlament behandelt wurde, wurden Änderungen vorgenommen, um alle Kryptowährungen als regulierte Aktivität zu behandeln und Kryptowährungswerbung zu kontrollieren. Das Gesetz schließt auch Stablecoins in den Anwendungsbereich der Zahlungsvorschriften ein.

Das britische Finanzministerium, die britische Finanzaufsichtsbehörde, die Bank of England und die Regulierungsbehörde für Zahlungssysteme werden bald in der Lage sein, Vorschriften für die Branche zu entwickeln und durchzusetzen. Das Vereinigte Königreich hat mit seiner Zustimmung zum Gesetzentwurf nun ein positives Beispiel für andere Länder gesetzt, die versuchen, die Krypto-Umgebung zu kontrollieren.
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Harald
Coincu-Neuigkeiten

