Ein hochrangiger Bundesbeamter, der die indische Zentralbank, die Reserve Bank of India (RBI), vertritt, empfahl allen Banken, künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie einzuführen, um nachhaltiges Wachstum und Stabilität zu gewährleisten.
Auf einer von der RBI organisierten Konferenz für die Direktoren indischer Banken diskutierte der stellvertretende Gouverneur Mahesh Kumar Jain Risikostrategien im Hinblick auf nachhaltiges Wachstum und Stabilität.

Jain sprach über die Bedeutung einer effektiven Unternehmensführung sowie einer Governance-Struktur und -Prozesse, wenn es darum geht, auf zukünftige Risiken vorbereitet zu sein. Technologische Umbrüche, sich verändernde Kundenerwartungen und Bedrohungen der Cybersicherheit haben unter anderem neue Risiken für die Banken in den Bereichen Technologie, Geschäft und Betrieb mit sich gebracht. Seine Empfehlung zur Bewältigung dieser Herausforderungen bestand darin, sich auf die Einführung neuer Technologien zu konzentrieren.
„Um sich auf die Zukunft vorzubereiten“, empfahl Jain den indischen Banken, „innovative Technologien wie KI und Blockchain zu übernehmen“ und sich gleichzeitig auf die digitale Transformation zu konzentrieren, das Kundenerlebnis zu verbessern und in Cybersicherheitsmaßnahmen zu investieren.
Die am 1. November 2022 eingeführte digitale Zentralbankwährung Indiens (CBDC) wurde im März auf ihre Offline-Funktionalität getestet. Damals teilte der Geschäftsführer der RBI, Ajay Kumar Choudhary, Indiens Absicht mit, seine CBDC als Tauschmittel einzusetzen.
Auch Indiens Nachbar Pakistan hat kürzlich einen ehrgeizigen Plan angekündigt, bis 2027 eine Million IT-Absolventen im Bereich KI zu schulen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, umfassen die in Pakistan vorgesehenen Anwendungsfälle für KI unter anderem die Wettervorhersage, die Optimierung landwirtschaftlicher Lieferketten und die Umgestaltung von Gesundheitsdiensten, um nur einige zu nennen.

