Peter Schiff, ein bekannter Bitcoin-Kritiker und überzeugter Anhänger von Gold, hat eine unerwartete Wendung in die Welt der Bitcoin-basierten nicht fungiblen Token (NFTs) genommen. Schiff kündigte am 26. Mai 2023 per Tweet seine Beteiligung an einem Kunstprojekt namens „Golden Triumph“ an. Das Projekt umfasst eine Reihe von Drucken, von denen jeder einer einzigartigen Ordinalzahl entspricht, die in die Bitcoin-Blockchain eingeschrieben ist.
Um zu verstehen, was das bedeutet, müssen wir uns mit dem Konzept der Bitcoin-Ordinals befassen. Laut einem Leitfaden der Binance Academy wurden Bitcoin-Ordinals im Januar 2023 als Methode zur Erstellung von Bitcoin-NFTs eingeführt, indem durch einen Prozess namens „Inscribing“ Informationen an einzelne Satoshis, die kleinste Einheit von Bitcoin, angehängt werden. Dies hat zur Entstehung des Ordinals-Projekts geführt, das stetig wächst, da Benutzer dazu beitragen, indem sie verschiedene Arten von Inhalten wie Bilder, Audio und Videos hochladen.
Das Ordinals-Protokoll ermöglicht die Identifizierung und Transaktion jedes einzelnen Satoshi mit angehängten Zusatzdaten. Dies hat einen weiteren Anwendungsfall für Bitcoin geschaffen, der über die einfache Wertübertragung hinausgeht und Bitcoin-NFTs Wirklichkeit werden lässt. Ordinalzahlen befinden sich vollständig auf der Blockchain und erfordern keine Sidechain oder separate Token. In diesem Sinne erben Ordinalinschriften die Einfachheit, Unveränderlichkeit, Sicherheit und Dauerhaftigkeit von Bitcoin selbst.
Zurück zu Schiffs Projekt: „Golden Triumph“ ist ein gemeinschaftliches Kunstprojekt, das ein Originalgemälde und eine Reihe nummerierter Drucke umfasst, die jeweils von Schiff und dem Künstler signiert sind. Jeder Druck entspricht einer einzigartigen Ordnungszahl, die in die Bitcoin-Blockchain eingeschrieben ist. Das Projekt wird mit einer zweiteiligen Auktion am 9. Juni 2023 abgeschlossen.
Bei der ersten Auktion wird das Originalgemälde „Golden Triumph“ angeboten, das eine nicht nummerierte Ordinalzahl des Bildes auf dem Gemälde enthält. Bei der zweiten Auktion werden 50 Drucke auf Archivpapier und die dazugehörigen Ordinalzahlen mit den Nummern 1-50 angeboten. Der Höchstbietende erhält Nummer 1, und die nächsten 49 Bieter in absteigender Reihenfolge erhalten die Nummern 2-50.
Dieser Vorstoß von Schiff, einem langjährigen Bitcoin-Skeptiker, in den Bereich der Bitcoin-NFTs ist in der Tat überraschend. Er unterstreicht den wachsenden Einfluss und das Potenzial von Bitcoin Ordinals und des breiteren NFT-Marktes. Ob dies eine Änderung von Schiffs Haltung gegenüber Bitcoin markiert oder lediglich eine Erforschung eines neuen Kunstmediums ist, bleibt abzuwarten.
BREAKING NEWS: ORDINALS ENJOYERS GESCHAFFEN ES, PETER SCHIFF IN 3 MONATEN FÜR BITCOIN ZU BRINGEN; LASER-EYES WÜTEND, NACHDEM ES IHN 10 JAHRE LANG NICHT ZUM MITMACHEN BEWEGEN KONNTE pic.twitter.com/rbWPhXJYD2
— Udi Wertheimer 🧙♂️ (@udiWertheimer) 26. Mai 2023
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