Die brasilianische Zentralbank konzentrierte sich bei ihrem CBDC-Projekt auf die Unterstützung inländischer und internationaler Technologiegiganten.
Krypto-Investitionen und -Handel sind unter der Gerichtsbarkeit Brasiliens legal. Die brasilianische Zentralbank reguliert oder überwacht keine Transaktionen mit Kryptowährungen. Die brasilianische Zentralbank konzentriert sich voll und ganz auf die Blockchain-Technologie und strebt eine hochentwickelte Version der digitalen Form ihrer souveränen Fiat-Währung an, die auch als brasilianisches CBDC bezeichnet wird.
Vor Kurzem haben sich der Technologieriese Microsoft und der Kartenzahlungsabwickler Visa der brasilianischen CBDC-Pilotinitiative angeschlossen.
Microsoft und Visa unterstützen Brasiliens CBDC-Plan
— Dennis Hendrickson (@DenHendrickson) 26. Mai 2023
Neben der Unterstützung dieser beiden Giganten erhält die Zentralbank auch Unterstützung von 12 weiteren Teilnehmern, darunter eine in Brasilien ansässige Bank und 7COMm.
CBDC in den USA
In Amerika hat die Federal Reserve (Fed) außerdem die Idee vorgeschlagen, einen amerikanischen CBDC (Digital Dollar) zu entwickeln, um im Rennen um digitale Finanzinnovationen an der Spitze zu bleiben.
Kürzlich sprach sich der Gouverneur von Florida gegen das Konzept des digitalen Dollars aus und erklärte, dass dadurch dem Volk die Macht über das Geld entzogen würde. Darüber hinaus schlug er ein anderes Konzept zur Verteilung der Kontrolle über den Geldfluss des digitalen Dollars vor.
Derzeit beteiligen sich fast 100 Zentralbanken am CBDC-Entwicklungsrennen und fast sieben Banken befinden sich in der Pilotphase.
Die Bahamas waren weltweit die ersten Länder, die ihre CBDC, Sand Dollar genannt, einführten. Später zeigten China und Nigeria ihre raschen Bemühungen, CBDC einzuführen.
Insbesondere konnte sich das nigerianische CBDC (E-Naira) im ersten Jahr nicht durchsetzen, doch später, während der Phase der Währungsdemonetisierung, erlebte E-Naira einen plötzlichen Akzeptanzschub.
