SEC verschiebt Entscheidung zu ARK 21Shares und Hashdex Ether ETF; Bloomberg-Analysten halten Genehmigung im Mai für unwahrscheinlich
Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat beschlossen, ihre Entscheidung über die vorgeschlagenen Spot-Ether-ETFs (Exchange Traded Funds) von Hashdex und ARK 21Shares zu verschieben. Die Ankündigung der SEC vom 19. März gab bekannt, dass die endgültige Entscheidung über beide Ether-ETF-Anträge Ende Mai getroffen wird.
Marktanalysten äußern Zweifel an den Zulassungsaussichten der acht derzeit geprüften Ether-ETFs. Insbesondere Analysten wie James Seyffart, ETF-Analyst bei Bloomberg, sind aufgrund der mangelnden Kommunikation zwischen der SEC und den Emittenten zunehmend skeptischer geworden. Seyffart räumte einen Wandel seiner Einschätzung ein und glaubt nun, dass die ETFs am 23. Mai wahrscheinlich abgelehnt werden.
Eric Balchunas, ein weiterer ETF-Analyst bei Bloomberg, hat seine Chancen auf eine Zulassung des Ether-ETF ebenfalls von 50 % auf 35 % nach oben korrigiert. Balchunas merkte an, dass der Umgang der SEC mit den Ether-ETFs in krassem Gegensatz zu ihrem Vorgehen bei Bitcoin-ETFs stehe, da die Behörde während des gesamten Prozesses weitgehend geschwiegen habe.
Während die ETF-Zulassung noch ungewiss ist, hat sich die Vermögensverwaltungsfirma Grayscale den Reihen der Emittenten angeschlossen, die die Aufnahme von Staking in ihren Spot-Ether-ETF-Antrag erwägen. In einer an die Investoren des Grayscale Ethereum Trust gesendeten Erklärung skizzierte das Unternehmen mehrere Vorschläge, darunter die Möglichkeit, Ether, das vom Trust gehalten wird, zu staken. Dieser Schritt zielt darauf ab, dem Inflationsdruck entgegenzuwirken, der durch das Proof-of-Stake-Protokoll von Ethereum entsteht, und sich mit anderen Anlageprodukten abzustimmen, die ähnliche Staking-Möglichkeiten bieten. Die Vorschläge werden einer Abstimmung unterzogen, die die Zustimmung von über 50 % der Anteile erfordert.
