Coinspeaker New York bringt Gesetzentwurf auf den Weg, der Stablecoin-Zahlungen für Kautionen ermöglichen soll

Die Stadt New York plant derzeit, Stablecoin-Zahlungen als Kautionsform einzuführen. Laut einem Gesetzentwurf vom 10. Mai schlägt die Stadt ein Gesetz vor, das es Angeklagten ermöglichen soll, Fiat-gestützte Stablecoins für Kautionen zu verwenden.

Da derzeit Bargeld, Kreditkarten und Versicherungen verwendet werden können, soll im neuen Gesetzentwurf eine Änderung vorgeschlagen werden, die auch Platz für Stablecoins schafft. Allerdings wird in dem Vorschlag nicht erwähnt, welche Stablecoins im Einzelnen zugelassen werden sollen.

New York könnte Präzedenzfall für Stablecoin-Zahlungen schaffen

Wenn der neue Gesetzentwurf verabschiedet wird und Stablecoins in New York akzeptiert werden, könnte dieser Schritt den Weg für andere Staaten ebnen, diesem Beispiel zu folgen. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Schritt Auswirkungen auf das gesamte Stablecoin-Ökosystem haben wird.

Dem Stablecoin-Ökosystem ging es im letzten Jahr nicht besonders gut. Die aktuelle Marktkapitalisierung aller Stablecoins liegt derzeit bei rund 131 Milliarden US-Dollar. Laut CoinGecko-Daten entspricht dies einem Rückgang von über 17,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Daher könnten neue Vorschläge wie dieser dazu beitragen, die Akzeptanz von Stablecoins zu fördern und ihren Erfolg zu verbessern.

Interessanterweise kommt der Gesetzentwurf jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem es Forderungen nach einer strengeren Regulierung der Kryptoindustrie gibt. Am 5. Mai schlug die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James ein wegweisendes Gesetz vor. Ihrer Ansicht nach leidet die Kryptoindustrie unter dem, was sie als „zügellosen Betrug und Funktionsstörungen“ bezeichnete.

Zu diesem Zweck soll ihr Vorschlag sicherstellen, dass New York unabhängige öffentliche Prüfungen von Kryptobörsen durchführt. Der Vorschlag sieht außerdem vor, Broker-Eigentümern den Besitz von Token zu verbieten, da dies zu Interessenkonflikten führen kann. Und schließlich möchte James auch das Verleihen und Ausleihen von Krypto-Assets verbieten.

In der Zwischenzeit ist es vielleicht erwähnenswert, dass die New Yorker Generalstaatsanwältin in letzter Zeit aktiv gegen Kryptounternehmen vorgegangen ist. Bisher hat sie dieses Jahr unter anderem gegen CoinEX, KuCoin und Celsius vorgegangen. Sie stellte sich auch gegen Binance.US bei dessen Versuch, den angeschlagenen Kryptokreditgeber Voyager zu übernehmen.

Doch trotz der strengen Maßnahmen, die in New York offenbar gegen Kryptowährungen ergriffen wurden, ist die Akzeptanz von Stablecoins für Kautionen ein Erfolg. Sie stellt einen Ausgleich her und signalisiert für den Staat einen Schritt in die richtige Richtung.

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