Krypto-News: Der erste Prozess überhaupt, in dem es um Insiderhandel mit nicht fungiblen Token (NFTs) ging, fand am Mittwoch endlich sein Ende. Der ehemalige Geschäftsführer von OpenSea, dem weltweit größten Marktplatz für den Handel mit NFTs, wurde vom Gericht wegen Betrug und Geldwäsche für schuldig befunden.

Der ehemalige Manager von OpenSea hat illegal 50.000 verdient

Dem Bericht zufolge nutzte Nathaniel Chastain, der verurteilte ehemalige OpenSea-Produktmanager, Insiderwissen darüber, welche digitalen Kunstwerke auf der Titelseite erscheinen würden, zum Handel. Die Staatsanwälte gaben an, dass der ehemalige OpenSea-Mitarbeiter NFTs kaufte, bevor er sie auf der Website präsentierte, und sie kurz darauf verkaufte. Er machte jedoch mehr als 50.000 Dollar illegalen Gewinn.

In dem Bericht heißt es weiter, der Staatsanwalt habe in seinem Schlussplädoyer erklärt, der ehemalige Produktmanager von Opensea habe seinen Status auf dem Marktplatz missbraucht, um sich selbst zu bereichern und habe später gelogen, um seine Spuren zu verwischen.

Die Staatsanwälte erwähnten, dass Chastain mehrere anonyme OpenSea-Konten nutzte, um illegale Geschäfte zu tätigen. Dies zeigt, dass er bereits wusste, was für ein Unrecht er tat.

Unterdessen argumentierten Chastains Anwälte, dass OpenSea während seiner Tätigkeit dort Details und Wissen im Zusammenhang mit den auf der Homepage erscheinenden digitalen Assets nicht als vertrauliche Informationen behandelt habe.

Rechtsexperten gehen davon aus, dass der Ausgang des ersten NFT-Insider-Falls weitreichende Auswirkungen auf digitale Vermögenswerte hat, die sich nur schwer in bestehende Gesetze einfügen lassen.