Laut SI.35 im Finanzministerium der indischen Regierung (Central Board of Direct Taxes) hat das indische Parlament gerade ein neues Gesetz verabschiedet, das eine 30-prozentige Steuer auf Dienstleistungen erhebt, die Folgendes umfassen: Übertragungen oder Einkünfte aus dem Virtuellen Digitale Vermögenswerte stellen sie in die gleiche steuerpflichtige Kategorie wie der Aktienhandel.

Daher müssen Inder eine Kapitalertragssteuer von 30 % zahlen, die auf der Differenz zwischen dem Verkaufspreis der Immobilie und ihrem ursprünglichen Kaufpreis bei Kryptowährungstransaktionen berechnet wird.

Die rechtliche Regulierung von Kryptowährungen wie Bitcoin ist aufgrund fehlender Gesetzgebung im Land noch unklar. Investoren debattieren über den Steuerplan des indischen Bundeshaushalts für Kryptowährungen, der den Kryptohandel legalisieren soll. Doch laut Finanzminister Nirmala Sitharaman macht die Besteuerung von Kryptowährungen diese nicht legal. Diese Frage wird derzeit geprüft.

Experten zufolge soll die Erhebung einer Quellensteuer dazu beitragen, Spekulationstransaktionen zu verhindern. Nischal Shetty, Gründer der Kryptowährungs-Handelsplattform WazirX, schätzt, dass die neue Steuerpolitik dem Staat zusätzliche 100 Millionen Dollar an Einnahmen bringen könnte.

Nirmala Sitharaman ist die Einreicherin und Förderin des neuen Steuererhebungsgesetzes für Kryptotransaktionen in Indien.

Mehr als 20 % des indischen Repräsentantenhauses lehnen diesen Gesetzesentwurf entschieden ab. Sie kritisierten die mangelnde Klarheit bei der Definition von Kryptowährungen im Gesetz, wobei viele Abgeordnete argumentierten, dass die Einführung einer solchen Steuer „das Ende der Kryptoindustrie“ bedeuten würde. Dieses neue Gesetz hat bei Krypto-Investoren in Indien für viel Kontroverse und Irritation gesorgt.