Während das Streben nach regulatorischer Klarheit immer intensiver wird, fordert Brian Armstrong, Mitbegründer und CEO von Coinbase, ein Eingreifen des Kongresses in den Kryptowährungsbereich.
Am 21. April 2023 teilte Armstrong auf Twitter seine Bedenken hinsichtlich der Notwendigkeit transparenter Kryptowährungsvorschriften in den Vereinigten Staaten mit. Armstrong betonte, wie wichtig es sei, dass die USA bei der Einführung dieser transformativen Technologie nicht ins Hintertreffen gerate, und forderte die Regulierungsbehörden auf, klare Richtlinien festzulegen, bevor sie diese durchsetzen. Er schlug vor, dass es notwendig sein könnte, dass der Kongress eingreift.
Habe mich heute mit der SEC getroffen. Wir werden uns weiterhin für ein klares Regelwerk in den USA für Krypto-Regulierungen einsetzen. Die USA können es sich nicht leisten, bei dieser wichtigen Technologie zur Aktualisierung des Finanzsystems zurückzufallen. Außerdem ist es wichtig, dass die Regulierungsbehörden Richtlinien festlegen und diese DANN durchsetzen. Nicht mit … anfangen pic.twitter.com/EaPD7wDbSx
– Brian Armstrong (@brian_armstrong), 21. April 2023
In einem CNBC-Interview mit Arjun Kharpal am 18. April 2023 drückte Armstrong seine Frustration über den Mangel an Leitlinien der SEC aus, obwohl er im vergangenen Jahr 30 Treffen mit ihnen hatte. Er beklagte das plötzliche Eintreffen einer Wells-Mitteilung ohne vorheriges Feedback zu den Praktiken von Coinbase.
Armstrong kritisierte, dass die SEC ihre Pflicht, klare Marktstandards zu schaffen, vernachlässigt habe. Er meinte, dass rechtliche Schritte der einzige Weg sein könnten, um die nötige Klarheit zu schaffen. Er warf der Regulierungsbehörde vor, sich ihrer Verantwortung zu entziehen, ein sicheres und florierendes Umfeld für den Markt zu schaffen.
Der Coinbase-CEO erklärte weiter, dass das Unternehmen bereit sei, sich notfalls auf einen langwierigen Rechtsstreit einzulassen. Obwohl Coinbase einen Rechtsstreit lieber vermeiden würde, erklärte Armstrong, dass sie gut darauf vorbereitet seien, rechtliche Schritte einzuleiten, um die gewünschte Klarheit zu erreichen.
Armstrong drückte sein Vertrauen in die Rechtslage von Coinbase aus und betonte, dass die SEC sich an die Rechtsstaatlichkeit halten müsse. Er glaubt, dass eine Jury die Maßnahmen der SEC nicht positiv bewerten würde und ist optimistisch, was den möglichen Ausgang eines Rechtsstreits angeht. Er betonte, dass Coinbase beabsichtigt, vor Gericht zu gehen, um einen Sieg zu erringen, und betonte seine starken Argumente in der Angelegenheit.
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