Bob Lee, der ehemalige technische Leiter von Square und Gründer von Cash App, starb nach einem Messerangriff in San Francisco. Lees Tod, der sich am Dienstag, dem 4. April, ereignete, löste in der Krypto-Community und darüber hinaus Schockwellen aus. Jüngsten Berichten zufolge wurde im Zusammenhang mit dem Mord eine Festnahme vorgenommen.
Verdächtiger im Zusammenhang mit Bob Lees Mord festgenommen
Der San Francisco Supervisor Aaron Peskin hat bekannt gegeben, dass im Zusammenhang mit dem Mord an Cash App-Gründer Bob Lee eine Festnahme erfolgt ist. Die Polizei von San Francisco hat den Verdächtigen als Nima Momeni identifiziert, einen Einwohner von Emeryville in der Bay Area.
Momeni ist Eigentümer von Expand IT, einem „One-Stop-Anbieter für Technologie und Sicherheit“ für Unternehmenssoftwareunternehmen. In seinem LinkedIn-Profil heißt es, er arbeite seit 2005 als „engagierter Technologiepartner“ und unterstütze Kunden aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen und Startups bei verschiedenen Technologieunternehmen in der Bay Area und in San Jose.
Den Gefängnisunterlagen zufolge wurde der 38-jährige Momeni am Donnerstag um 9:19 Uhr wegen Mordverdachts festgenommen.
Laut Polizeiquellen befanden sich Herr Lee und der Verdächtige zusammen in einem Fahrzeug, als es zu einer Auseinandersetzung kam, die zum Tod von Herrn Lee führte. Zum Zeitpunkt seines Todes war Herr Lee Chief Product Officer des Kryptowährungsunternehmens MobileCoin und gilt als Erfinder von Cash App, einer äußerst erfolgreichen Smartphone-Plattform für Geldüberweisungen von Person zu Person, die laut Forbes-Berichten 40 Milliarden Dollar (32 Milliarden Pfund) wert ist.
Nach der Nachricht seines Todes zollten viele Persönlichkeiten aus der US-Technologiebranche Herrn Lee Tribut, und zahlreiche Menschen kritisierten die Behörden in San Francisco für ihre Reaktion auf die steigende Gewaltkriminalitätsrate in der Stadt.
