Central Bank Digital Currencies (CBDC) sind digitale Währungen, die von den Zentralbanken aller Welt, etwa der Federal Reserve in den USA oder der Bank of England in Großbritannien, geschaffen und verwaltet werden.
Der Hauptunterschied zwischen einer CBDC und einer „normalen“ Kryptowährung besteht darin, dass die CBDC von der Währungsbehörde und der Landeswährung eines Landes unterstützt wird.
CBDCs sind herkömmliches Geld, nur in digitaler Form. Sie dienen also zur Wertaufbewahrung und als Zahlungsmittel.
Die rasante Verbreitung und Popularität von Kryptowährungen hat viele Zentralbanken dazu gezwungen, ihre eigene Einführung neuerer und schnellerer Technologien zur Betreibung der Bankensysteme der Zukunft zu überdenken.
Die Zentralbanken wollen nicht ins Hintertreffen geraten und die Kontrolle über die Geldversorgung ihres Landes nicht verlieren.
CBDCs können auf Blockchains oder verteilten Ledgern basieren, müssen es aber nicht.
China war das erste Land, das einen Testpiloten für einen digitalen Yuan mit einem kleinen Teil seiner Bevölkerung durchführte. Im Mittelpunkt des Tests stand die Ausschüttung fester Beträge in E-CNY an die Teilnehmer, um zu sehen, wie sie die digitale Währung ausgeben würden.
Die Bahamas waren das erste Land weltweit, das eine landesweite digitale Zentralbankwährung herausgab. Sie heißt „Sand Dollar“.
Die Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko, das Vereinigte Königreich, Jamaika, Schweden, Russland, Nigeria, Indien und die Ostkaribische Union befinden sich alle (Stand: August 2022) in einer Testphase.



