Da sich die Welt der Kryptowährungen ständig weiterentwickelt, sind Anleger und Händler immer auf der Suche nach dem nächsten großen Ding. Die jüngsten Entwicklungen bei SUSHI, einem beliebten dezentralen Finanzprotokoll (DeFi), deuten jedoch darauf hin, dass es für die Plattform möglicherweise nicht so gut aussieht.

Laut einem Bericht von Santiment wurde SUSHI kürzlich eine Vorladung der SEC zugestellt, was das ohnehin schon schwierige Makroumfeld für die Plattform noch verschärft. Der Total Value Locked (TVL) von SUSHI ist seit Mitte November 2021 um erstaunliche 93 % gesunken und liegt nun bei lediglich 581,47 Millionen USD. Dies ist sowohl auf den Preisverfall bei Kryptowährungsanlagen als auch auf eine geringere Nutzung von SUSHI zurückzuführen.

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Im Vergleich dazu ist auch der TVL von Uniswap gesunken, allerdings nur um 63 % seit Mitte November 2021 und liegt derzeit bei 3,71 Milliarden USD. Die Nutzung des Uniswap-Protokolls hat im letzten Jahr stetig zugenommen, wobei höhere Nutzungswerte auf ein gesünderes Protokoll hindeuten.

Betrachtet man die Protokollnutzung von SUSHI im letzten Jahr, so gab es kaum ein reales Wachstum, da die Protokollnutzung im Durchschnitt ziemlich niedrig blieb. Zwar gab es gelegentlich einige Spitzen, diese waren jedoch nicht von Dauer, was auf einen Kampf um die Plattform hindeutet.

Darüber hinaus wurde auch die Token-Zirkulation von SUSHI beeinträchtigt, da langjährige Inhaber ihre Positionen aufgegeben haben. Dies zeigt sich an der Anzahl der inaktiven Token, die sich seit mindestens 365 Tagen nicht bewegt haben und die kürzlich sprunghaft angestiegen sind, was darauf hindeutet, dass langjährige Inhaber beschlossen haben, ihre Positionen aufzugeben.

Dies spiegelt sich auch im Angebot von SUSHI an den Börsen wider, das mit dem Anstieg des ruhenden Umlaufs einhergeht, was darauf hindeutet, dass langfristige Inhaber ihre Positionen aufgeben. Laut Twitter-Nutzer Lookonchain war es der Fonds Goldentree, der kürzlich sein Engagement in SUSHI reduzierte, nachdem er im Oktober 2022 zuvor 5,2 Millionen Dollar in die Plattform investiert hatte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die jüngsten Entwicklungen bei SUSHI sowohl für Anleger als auch für Händler Anlass zur Sorge geben. Während die Plattform im vergangenen Jahr sicherlich mit Herausforderungen konfrontiert war, deuten die jüngste Vorladung der SEC und der Rückgang der Protokollnutzung und des TVL darauf hin, dass SUSHI möglicherweise schwierigere Zeiten bevorstehen.

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