Wittmann, Partner beim Schweizer Finanzberatungsunternehmen Porta Advisors, sagte, dass sich die geopolitischen Risiken zwar verschärfen könnten, Aktien aber nach wie vor die bevorzugte Anlageklasse seien, berichtete King Ten. Er glaubt, dass der Ausgang der US-Wahlen im November für den Markt nahezu irrelevant sein wird. Wittmann erwähnte Trends bei den Energiepreisbedingungen und Probleme mit dem internationalen Handel und den Handelsrouten und argumentierte, dass diese alle verdaut werden könnten und dass weitere schlechte Nachrichten nur begrenzte Auswirkungen auf die Vermögenspreise haben würden.
Die Geldpolitik erwies sich als zentraler Treiber einer Aktienmarktrallye zum Jahresende, nachdem die Federal Reserve signalisierte, dass sie die Zinssätze im Jahr 2024 mindestens dreimal senken würde. Das einzige Risiko bestehe laut Wittman darin, dass die Zinssätze über einen längeren Zeitraum höher bleiben könnten, da unvorhergesehene geopolitische Risiken ins Spiel kommen und die Inflation stärker ansteigt als von der Fed erwartet. Er glaubt jedoch, dass dies nur für festverzinsliche und Wachstumsaktien ein Problem darstellen wird, während es sich positiv auf Value-Aktien auswirken wird.
