
Der Krypto-Anwalt John E. Deaton twitterte, dass der Krieg der SEC gegen Krypto eine Strategie sei.
Deaton fügte hinzu, dass das Ziel darin bestehe, den etablierten Unternehmen zu helfen, einen großen Anteil der Branche zu gewinnen.
Der Anwalt fügte hinzu, dass weitere Börsen die Wells Notice der SEC erhalten haben oder erhalten würden.
John E. Deaton, Anwalt und geschäftsführender Gesellschafter der Anwaltskanzlei Deaton, äußerte seine Überzeugung, dass der Krieg der Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Kryptowährungen ein strategischer Schritt sei, um den „etablierten Unternehmen zu helfen, einen großen Anteil der Branche zu erlangen“.
Heute kommentierte Deaton über seine offizielle Twitter-Seite, dass auch die jüngste Wells Notice der SEC gegen die führende Kryptobörse Coinbase ein Beispiel für die Taktik der Behörde sei.
Je mehr ich über den Krieg der @SECGov gegen Krypto nachdenke, einschließlich der jüngsten @coinbase Wells Notice, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass das Endspiel darin besteht, den etablierten Unternehmen zu ermöglichen, ein großes Stück der Branche zu ergattern. @CaitlinLong_ sagte, andere hätten ebenfalls Wells Notices erhalten. https://t.co/0nsD5KkoH1
– John E. Deaton (@JohnEDeaton1), 24. März 2023
Der Anwalt fügte insbesondere hinzu, dass Coinbase nicht das einzige Ziel der SEC sei, sondern auch weitere Börsen, darunter Kraken, Binance und Binance.US, im Visier seien; diese Firmen hätten die Wells Notice erhalten oder würden sie bald erhalten.
Zuvor hatte die SEC am Donnerstag eine Warnung herausgegeben, in der sie Anleger zur Vorsicht bei Investitionen in Unternehmen ermahnte, die Wertpapiere in Kryptowährungen anbieten, da diese möglicherweise gegen US-Gesetze verstoßen.
Interessanterweise gab die SEC in einem Bulletin bekannt, dass den Börsen geraten wird, sich bei der SEC oder einer anderen Selbstregulierungsorganisation zu registrieren. Außerdem fügte sie hinzu:
Das Gesetz verlangt von Parteien wie Wertpapierhändlern, Anlageberatern und Börsen, sich bei der SEC, einer staatlichen Regulierungsbehörde und/oder einer Selbstregulierungsorganisation zu registrieren. Darüber hinaus können Unternehmen und Plattformen, die an der Ausleihe oder dem Einsatz von Krypto-Assets beteiligt sind, den Bundeswertpapiergesetzen unterliegen.
Als Reaktion auf das neue Vorhaben der SEC räumte Deaton ein, dass es sich dabei um „Panikmache“ handele. Er fügte hinzu, dass es dem Krypto-Raum schaden und im Gegenzug den Amtsträgern helfen würde.
Bezeichnenderweise erwähnte er die Liste der Finanzanlagen, die das Wertpapiergesetz von 1934 ausschloss, wie „Token, digitale Vermögenswerte, alphanumerische Codes oder Softwarecodes“. Darüber hinaus erläuterte er den Begriff „Investmentvertrag“ und den „Howey-Test“.
Der Beitrag „John Deaton: Der Krieg der SEC gegen Kryptowährungen ist eine Panikmache“ erschien zuerst auf Coin Edition.


