Centi sagte, der Centi-Franc-Stablecoin werde als „Grundlage“ seines Blockchain-basierten globalen Zahlungsnetzwerks dienen.

Laut einer Pressemitteilung kündigte das in der Schweiz ansässige Startup Centi am 21. März die Einführung einer an den Schweizer Franken gekoppelten Stablecoin an.

Der Token heißt Centi Franc Stablecoin (CCHF) und wird durch Schweizer Bankgarantien im Verhältnis 1:1 abgesichert.

Das Unternehmen sagte, die CCHF-Münze werde als „Grundlage“ seines Blockchain-basierten globalen Zahlungsnetzwerks dienen und bezeichnete sie als die „bislang engste Implementierung“ einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC).

globales Zahlungsnetzwerk

Das neue Zahlungsnetzwerk von Centi nutzt Blockchain- und Web3-Technologie, um die Kosten und die Zeit, die Händler für die Abwicklung von Transaktionen und den Empfang von Geldern benötigen, erheblich zu reduzieren. Es ermöglicht im Wesentlichen die Abwicklung zwischen Käufern und Verkäufern in Echtzeit.

Das Unternehmen will über die Plattform mit Kreditkartenzahlungen und anderen traditionellen Zahlungsanbietern konkurrieren. Centi gibt an, dass die Abwicklung von Zahlungen über sein Netzwerk 90 % günstiger ist als etablierte Konkurrenten wie Paypal, VISA und Mastercard.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass sein Ziel darin besteht, Käufern und Verkäufern die Interaktion und Abwicklung ihrer Transaktionen zu ermöglichen, ohne „finanzstarke Mittelsmänner“ einzusetzen, die Gebühren und Kosten verbergen.

Bernhard Müller, CEO und Gründer von Centi, sagte:

„Unsere Technologie nutzt die Effizienz der Blockchain, um die Gebühren für die Zahlungsabwicklung zu senken, ohne dass Benutzer etwas über Krypto wissen müssen. Unsere Zahlungslösung ist die erste Anwendungsfallimplementierung dieser Technologie und es wird erwartet, dass viele weitere folgen.“

Das Unternehmen sagte, dass Händler und Benutzer keine Vorkenntnisse in Kryptowährungen benötigen, um sein Zahlungsnetzwerk zu nutzen, und auch nicht ihre Buchhaltungspraktiken ändern müssen. Das Netzwerk ist vollständig in aktuelle POS- und Kassierer-Zahlungssysteme integriert, sodass Händler ohne zusätzliche Hardware oder Software schnell loslegen können.

Centi sagte, es liefere eine „Blaupause“ dafür, wie digitale Währungen und Fiat-Einstiegsrampen „funktionieren sollten und können“.