Sollte die SVB scheitern, wäre das die zweitgrößte Bankenpleite in der Geschichte der USA und die größte seit 2008. Sie fiel vor der Notierung um weitere 24 %

Eine kurze Zeitleiste darüber, was bei der Silicon Valley Bank (SVB) passiert ist und ob es zu einer weiteren Ansteckung kommen wird:

  • Die Einlagen der SVB explodierten während der Blase im Jahr 2020 und stiegen von 62 Milliarden US-Dollar Ende 2019 auf 189 Milliarden US-Dollar Ende 2021.

  • Bei kurzfristigen Zinssätzen von 0 % tätigen diese Unternehmen langfristige Investitionen (10+ Jahre), da sie nicht in der Lage sind, die erforderliche Rendite auf ihre Einlagen zu erwirtschaften.

  • Als die Anleihenblase platzte, mussten sie enorme unrealisierte Verluste hinnehmen, was die schlechteste Anleihenperformance seit mehr als 100 Jahren darstellte.

  • Diese nicht realisierten Verluste verwandelten sich in realisierte Verluste in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar, was die Aufnahme zusätzlicher 2,25 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital und Schulden erforderte.

  • Bank-Runs beginnen, wenn Kontoinhaber Guthaben über 250.000 US-Dollar (FDIC-Versicherungsschwelle) auszahlen lassen.

  • Kreditauskunfteien haben SVB herabgestuft.

  • Der Druck hat sich mittlerweile auf alle US-Banken ausgeweitet, die mehr als 80 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren haben.

  • Infolgedessen fiel SVIB am 9. März um 60 % und fiel vorbörslich um weitere 24 %

  • Während der SVB-CEO sich bemüht, die Kunden zu beruhigen, wo haben wir das schon einmal gemacht?