Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat ihr Bulletin Nr. 69 mit dem Titel „Krypto-Schocks und Verluste im Einzelhandel“ veröffentlicht, das das Verhalten von Krypto-Investoren untersucht und untersucht, ob der Sektor Auswirkungen auf die Finanzmärkte im Allgemeinen hat.
Die BIZ wurde 1930 gegründet und hat ihren Sitz in Basel, Schweiz. Ihre Ziele sind, „die Zentralbanken bei ihrem Streben nach Währungs- und Finanzstabilität zu unterstützen, die internationale Zusammenarbeit in diesen Bereichen zu fördern und als Bank der Zentralbanken zu fungieren“. Der Bericht analysiert das Handelsverhalten als Reaktion auf die beiden jüngsten Marktturbulenzen – den Zusammenbruch von Terra/Luna und FTX – und basiert dabei auf einer neuen Datenbank zur privaten Nutzung von Krypto-Börsen-Apps von August 2015 bis Mitte Dezember 2022.
Die Daten zeigen, dass die Nutzung von Krypto-Apps im Gleichschritt mit den Bitcoin-Preisen gestiegen ist, wobei die meisten globalen Investoren bei ihren Investitionen Geld verloren haben. Was die Sache noch schlimmer machte, war, dass prominentere Investoren ihre Vermögenswerte vor dem steilen Preisverfall an kleinere verkaufen konnten.
Die BIZ weist auf den weitgehend selbstreferenziellen Charakter von DeFi und Krypto hin und schlägt einen besseren Anlegerschutz im Kryptobereich vor. Der Bericht empfiehlt eine koordinierte globale Reaktion zur Bewältigung der Risiken in diesem Sektor, darunter Optionen wie das Verbot bestimmter Kryptoaktivitäten, die Eindämmung von Krypto, die Regulierung des Sektors oder eine Kombination dieser Optionen.
