Laut BlockBeats haben die Zölle von US-Präsident Donald Trump die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten erhöht, was die Bemühungen der Federal Reserve zur Bekämpfung der Inflation erschwert. Ökonomen warnen, dass die Erwartungen von Unternehmen und Arbeitnehmern bezüglich zukünftiger Preise sich selbst erfüllen können. Diese Erwartungen zu ignorieren oder sie als vorübergehend abzutun, ist nicht ratsam, da die Glaubwürdigkeit der Federal Reserve entscheidend ist, was sich in stabilen langfristigen Inflationserwartungen widerspiegelt.

Der Präsident der Federal Reserve von Boston, Susan Collins, hat kürzlich hervorgehoben, dass die Auswirkungen von Zöllen umfangreicher sein könnten als erwartet. Vor Trumps Zollankündigung hatte die Federal Reserve bereits die Wachstumsprognosen gesenkt und die Inflationsvorhersagen erhöht. Mehrere Beamte haben seitdem gewarnt, dass die Inflation in diesem Jahr 4% erreichen könnte, was den Politikern einen Grund gibt, Zinssenkungen zu verschieben, trotz wachsender Bedenken über eine wirtschaftliche Abkühlung.

Trumps umfassende Zölle könnten einen einmaligen Preisschock in anhaltenden inflationären Druck verwandeln und damit das Inflationsziel der Federal Reserve von 2% bedrohen. Jüngste Daten zeigen, dass die langfristigen Inflationserwartungen auf einen 30-Jahres-Hoch gestiegen sind, wobei die Verbraucher einen Anstieg der zukünftigen Preise um 6,7% und einen Anstieg von 4,4% in den nächsten 5-10 Jahren erwarten. Amerikanische Haushalte haben sich von dem Preisanstieg nach der Pandemie noch nicht erholt, und das öffentliche Vertrauen in die Federal Reserve wird auf die Probe gestellt.