Laut ChainCatcher hat der Chief Investment Officer und Chief U.S. Equity Strategist von Morgan Stanley, Mike Wilson, seine neuesten Ansichten geäußert. Er stellte fest, dass die Breite des US-Aktienmarktes im Dezember ein historisches Tief erreicht hat, was mit dem Durchbrechen der 4,5%-Grenze bei den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zusammenfällt, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve möglicherweise nicht in der Lage ist, die vom Markt erwarteten Lockerungsmaßnahmen bereitzustellen.

Wilson analysierte, dass das aktuelle Missverhältnis zwischen Marktbreite und Preisen dem Jahr 1999 ähnelt und hauptsächlich auf die hohe Liquidität zurückzuführen ist. Mit der Schrumpfung des Reverse-Repos (RRP) von seinem Höchststand von 2,5 Billionen US-Dollar und möglichen leichten Zinssenkungen durch die Federal Reserve könnte Anfang 2024 eine Liquiditätsverknappung bevorstehen. Er empfiehlt den Investoren, weiterhin auf hochwertige Aktien zu achten, da wachstumsstarke Aktien ohne Gewinne und Aktien von niedrigqualitativen zyklischen Unternehmen möglicherweise stark betroffen sein könnten.

Wilson sagte, dass aufgrund des Mangels an Mittelwert-Rückkehr in den letzten Jahren, Investoren eher geneigt sind, Preistrends zu verfolgen, was zu extremen Konzentrationen auf dem Markt führt. Der „Qualitäts“-Faktor ist zu einem weit verbreiteten Auswahlkriterium für Aktien geworden.