
Bloomberg besuchte die Risikokapitalabteilungen der Börsen Kraken, Coinbase und Binance. Sie spielten die Reduzierung des Risikokapitals nur herunter: „Wir konzentrieren uns mehr auf die Unterstützung von Unternehmen, die über tatsächliche Produkte und Renditen verfügen.“ nicht nur ein Name.
Die Investitionen in Krypto-Risikokapital gingen im dritten Quartal um 60 % zurück
Im Vergleich zum dritten Quartal 2021 sank die gesamte Risikokapitalfinanzierung um 63 % auf 2 Milliarden US-Dollar.
PitchBook-Analyst Robert Le stellte fest, dass viele Risikokapitaleinheiten noch dramatischer schrumpfen:
Sie sind vorsichtiger und wenden sich kleineren Investitionen zu, da Branchenakteure in allen Bereichen versuchen, mehr Bargeld zu behalten und sich auf Kerngeschäfte zu konzentrieren.
Coinbase: In mehr Projekte außerhalb der USA investiert
Hoolie Tejwani, Direktor für Risikokapital bei Coinbase Ventures, sagte, dass sich die Investitionsrichtung von Coinbase geändert habe und mehr neue Startups außerhalb der USA unterstützt.
Ich sehe viele Projekte, die großartige Ideen haben, aber die Gründer sagen mir: „Ich muss die Vereinigten Staaten aus meinem Geschäftsplan ausschließen und keine amerikanischen Benutzer mehr bedienen.“
Allerdings betonte Hoolie Tejwani auch, dass er Investitionspotenzial in Ländern wie Indien, Australien, Großbritannien und Singapur sieht.
Kraken: Vorbereitung für einen neuen 100-Millionen-Dollar-Fonds
Brandon Gath, geschäftsführender Gesellschafter von Kraken Ventures, wies darauf hin, dass Kraken normalerweise 3 bis 4 Transaktionen pro Quartal durchführt und auch das dritte Quartal dieses Jahres das Ziel erreicht hat.
Der weltweite Anteil der von Kraken investierten neuen Startups beträgt ungefähr:
Vereinigte Staaten: 40 %
Europa: 40 %
Andere Bereiche: 20 %
Kraken Ventures sammelt 100 Millionen US-Dollar in einem neuen Fonds ein und plant, außerhalb der Kryptobranche zu investieren.
Binance Labs
Dana Hou, Betriebsleiterin bei Binance Labs, dem Risikokapitalzweig von Binance, erwähnte die Änderungen ihrer Investitionskriterien:
Binance Labs und andere Risikokapitalinstitutionen konzentrieren sich jetzt mehr auf die Unterstützung neuer Startups, die über tatsächliche Produkte und Gewinne verfügen, statt nur über leere Namen. Es ist auch sehr wichtig, die wahre Identität und den Hintergrund der Gründer zu überprüfen.
Dies scheint eine Reaktion auf die frühere Investition von Binance in FTX zu sein.
Dieser Artikel der Binance Venture Capital-Abteilung: Für neue Startups, die sich mehr auf bestehende Produkte und Gewinne konzentrieren, ist auch die Identität des Gründers sehr wichtig. Er erschien zuerst auf Chain News ABMedia.
