Laut Odaily hat Solanas Liquid-Staking-Protokoll Marinade einen Governance-Vorschlag vorgelegt, der das Problem böswilliger Validierer angehen und den maximal extrahierbaren Wert (MEV) im Solana-Netzwerk demokratisieren soll. Der Vorschlag lädt zur Community-Feedback ein und skizziert mehrere Schlüsselinitiativen.
Die erste Initiative beinhaltet die Einrichtung eines öffentlichen Ausschusses zur Überwachung der Delegationen. Dieser Ausschuss wäre für die Überwachung und Gewährleistung der Integrität der Validierungsvorgänge verantwortlich und würde so die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Netzwerks erhöhen. Durch die Schaffung eines transparenten Überwachungsmechanismus will Marinade die Risiken durch böswillige Akteure innerhalb der Validierungsgemeinschaft mindern.
Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Wiedereröffnung des öffentlichen Speicherpools. Dieser Schritt soll für mehr Transparenz und Zugänglichkeit innerhalb des Netzwerks sorgen und eine gerechtere Beteiligung an der MEV-Gewinnung ermöglichen. Durch die Veröffentlichung des Speicherpools will Marinade gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen und verhindern, dass einzelne Akteure die MEV-Möglichkeiten monopolisieren.
Darüber hinaus umfasst der Vorschlag Mittel für die Erforschung von Solanas MEV, um Transparenz und Datenverfügbarkeit zu verbessern. Diese Forschungsinitiative zielt darauf ab, der Community ein klareres Verständnis der MEV-Dynamik im Netzwerk zu vermitteln, fundierte Entscheidungen zu fördern und ein demokratischeres Ökosystem zu schaffen.
Marinades Vorschlag spiegelt einen proaktiven Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen durch böswillige Validierer und die Konzentration von MEV wider. Durch die Einbindung der Community und die Umsetzung dieser Maßnahmen hofft Marinade, die Widerstandsfähigkeit des Solana-Netzwerks zu stärken und eine gerechtere Wertverteilung unter den Teilnehmern zu gewährleisten.
