PANews berichtete am 4. Dezember, dass das Bitcoin-Mining-Unternehmen Foundry eine Geschäftsumschichtung durchführt und etwa 60 % der Mitarbeiter entlässt. Diese Entlassungen betreffen sowohl das US-amerikanische als auch das internationale Team und reduzieren die Mitarbeiterzahl von 250 auf etwa 80 bis 90. Foundry gab an, dass dieser Schritt darauf abzielt, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, einschließlich des Betriebs des weltweit größten Bitcoin-Mining-Pools (mit einem globalen Hashrate-Anteil von etwa 30 %) sowie die Unterstützung der neuen Geschäftsentwicklung der Muttergesellschaft Digital Currency Group (DCG), wie beispielsweise der kürzlich gegründeten Tochtergesellschaft Yuma.

Obwohl die selbstbetriebenen Mining-Aktivitäten von Foundry in diesem Jahr voraussichtlich Einnahmen von 80 Millionen US-Dollar erzielen werden, werden die Entlassungen als Teil der umfassenden Umstrukturierung von DCG angesehen. DCG und seine Tochtergesellschaften wurden nach dem Zusammenbruch von FTX schwer getroffen. In der Zwischenzeit plant Foundry, die selbstbetriebenen Mining-Aktivitäten in eine unabhängige Tochtergesellschaft auszugliedern, um mehr Kapital anzuziehen und eine langfristige Entwicklung voranzutreiben.