DMM Bitcoin Announces Shutdown, Plans Asset Transfer Report

  • DMM Bitcoin wird geschlossen und überträgt Kundeneinlagen bis 2025 an SBI VC Trade.

  • Der Austauschsschluss folgt einem Hack in Höhe von 320 Millionen US-Dollar, möglicherweise verbunden mit der Lazarus-Gruppe aus Nordkorea.

  • Japan verschärft die Vorschriften für Kryptowährungen, da die FSA strengere Überwachungsmaßnahmen für Überweisungen vorschlägt.

Die japanische Krypto-Börse DMM Bitcoin hat die Schließung ihrer Aktivitäten und Pläne zur Liquidation angekündigt. Die Entscheidung folgt einem Sicherheitsvorfall im Mai, der zu einem Verlust von 320 Millionen US-Dollar führte. Im Rahmen der Liquidation wird sie alle Kundeneinlagen bis März 2025 an SBI VC Trade übertragen.

Die DMM Bitcoin-Börse ist Teil der prominenten DMM.com-Gruppe. Laut einem Bericht von Nikkei Asia haben DMM Bitcoin und SBI VC eine grundlegende Vereinbarung über die umfassende Übertragung von Kundenkonten und Einlagenvermögen getroffen. Der Übergangsplan umfasst die Übertragung sowohl von japanischen Yen als auch von Krypto, die in DMM Bitcoin-Konten gehalten werden, auf die Plattform von SBI VC Trade.

Während des gemeldeten Hacks drangen Angreifer erfolgreich in die Server der Börse ein und griffen auf die privaten Schlüssel der Wallets zu. Die Hacker entkamen mit mehr als 4.500 Bitcoin aus einer einzigen Wallet. Sicherheitsanalysten haben eine mögliche Beteiligung der mit Nordkorea verbundenen Lazarus-Gruppe an dem Angriff vorgeschlagen.

Der Vorfall zählt zu den zweitgrößten Hacks einer Kryptowährungsbörse in Japan, übertroffen nur durch den Coincheck-Hack in Höhe von 532 Millionen US-Dollar. Nach dem Angriff verpflichtete sich DMM Bitcoin, die Benutzer-Einlagen vollständig zu garantieren. Die Börse versprach sogar, entsprechende Bitcoin-Mengen zu erwerben, um betroffene Benutzer zu entschädigen.

Der japanische Kryptowährungsmarkt hat in den letzten Jahren zahlreiche Herausforderungen bewältigen müssen. Dies hat zu einer verstärkten regulatorischen Aufsicht geführt. Die Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) hat eine aktive Rolle bei der Stärkung des regulatorischen Rahmens für Krypto im Land übernommen.

Im November 2024 schlug die FSA neue Gesetze vor, die darauf abzielen, nationale Krypto-Asset-Überweisungen an ausländische Einrichtungen zu verhindern. Dies war eine Reaktion auf Bedenken hinsichtlich der Verwundbarkeit internationaler Börsen. DMM.com wird jedoch weiterhin seine anderen Aktivitäten fortsetzen. Die Kryptowährungsbörse des Unternehmens hielt vor dem Sicherheitsvorfall hohe Handelsvolumina aufrecht. Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund anhaltender Sicherheitsherausforderungen statt. Dies zeigt sich an jüngsten Vorfällen wie dem Verlust von 225 Millionen US-Dollar durch WazirX in Indien an Hacker zu Beginn dieses Jahres. Es gab einen deutlichen Anstieg der Anzahl von Hacks, da Krypto in der breiten Öffentlichkeit an Bedeutung gewinnt.

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