Während sich der Markt für digitale Währungen weiterentwickelt, steht Bitcoin vor einer Reihe neuer Herausforderungen und kognitiver Probleme. Derzeit liegt der Preis von Bitcoin bei 34.700 US-Dollar, nach einem leichten Rückgang am vergangenen Dienstag um 0,3 %. Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Eines davon ist die Schwierigkeit, Experten für Kryptowährungen zu rekrutieren, was zum Teil auf Beschränkungen für den Besitz digitaler Vermögenswerte durch Mitarbeiter zurückzuführen ist. Unterdessen verzeichnet das Bitcoin-Netzwerk einen massiven Transaktionsstau, der zu einem Anstieg der Transaktionsgebühren um 4.000 % führt. In diesem Zusammenhang bleibt die Anlageschwergewichtlerin Cathie Wood eine überzeugte Befürworterin von Bitcoin und befürwortet dessen Vorteile gegenüber traditionellen Vermögenswerten wie Gold und Bargeld, insbesondere in einem potenziell deflationären Wirtschaftsumfeld. All diese Faktoren bilden zusammen einen komplexen Hintergrund für die jüngsten Preisschwankungen von Bitcoin.

Krypto-Rekrutierungsherausforderung der SEC: Beschränkungen der Mitarbeiterbeteiligung

Das Büro des Generalinspektors der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission hat einen Bericht veröffentlicht, der die Herausforderungen hervorhebt, mit denen die Behörde bei der Rekrutierung von Kryptowährungsexperten konfrontiert ist. In der Studie wurden ein Mangel an qualifizierten Kandidaten, ein starker Wettbewerb aus dem privaten Sektor und eine Zurückhaltung der Bewerber bei der Veräußerung ihrer Kryptowährungsbestände angeführt, da die SEC-Regeln Mitarbeitern den Besitz solcher Vermögenswerte verbieten. Unterdessen hat die SEC die Durchsetzungsmaßnahmen im Bereich der Kryptowährungen verstärkt und Klagen gegen Einzelpersonen und Unternehmen eingereicht, darunter Justin Sun und Do Kwon sowie gegen Unternehmen wie Gemini, Genesis, Binance und Coinbase.

Die Schwierigkeiten der SEC beim Erwerb von Branchenexpertise könnten sich auf ihre Fähigkeit auswirken, den Kryptowährungsmarkt effektiv zu regulieren, was sich auf die Bitcoin-Preise auswirken könnte. Engpass bei der Bitcoin-Blockchain: Transaktionsrückstand und Gebühren steigen ab November 2023 sind der Transaktionsrückstand und die Gebühren bei Bitcoin stark gestiegen. Seit dem 15. September, dem Ende einer Phase reduzierter Aktivität, hat der Bitcoin-Mempool mehr als 157.000 unbestätigte Transaktionen angesammelt, wobei die Gebühren für Transaktionen mit hoher Priorität auf 3,38 US-Dollar gestiegen sind. Dieser starke Anstieg der Überlastung ist größtenteils auf das Wiederaufleben von Ordinal Inscription zurückzuführen, das am 4. November fast 700.000 Transaktionen abwickelte, was diesen Tag zu einem der geschäftigsten Tage von Bitcoin macht. In den nächsten zwei Tagen strömten mehr als 800.000 Transaktionen ein, was den Rückstand im Mempool verschärfte und die Transaktionskosten erhöhte. Bemerkenswert ist, dass die durchschnittliche Gebühr für Transaktionen mit hoher Priorität seit dem 3. Oktober um 4.125 % auf 3,71 US-Dollar gestiegen ist. Dieser Anstieg der Aktivität und die steigenden Gebühren verdeutlichen Netzwerküberlastungen und Skalierbarkeitsprobleme innerhalb des Bitcoin-Ökosystems, die sich auf den Marktpreis von Bitcoin auswirken können.

Cathie Woods mutige Meinung: Bevorzugen Sie Bitcoin gegenüber Gold und Bargeld in einer deflationären Zukunft

Kathy Wood, CEO von Ark Investment Management, sagte in einem Interview mit dem Bloomberg-Podcast „Merryn Talks Money“, dass sie Bitcoin gegenüber traditionellen Vermögenswerten wie Bargeld und Gold bevorzuge. In Bezug auf die Fähigkeit von Bitcoin, Inflation und Deflation zu bekämpfen, ist Wood fest davon überzeugt, dass sie sich ohne zu zögern für Bitcoin entscheiden würde, wenn sie eine zehnjährige Investition tätigen würde. Sie betonte den digitalen Charakter von Bitcoin und seine Fähigkeit, junge Investoren anzuziehen. Aufgrund Woods Optimismus gegenüber Bitcoin und ihrer Vorhersage, dass die Vereinigten Staaten kurz vor dem Eintritt in eine Phase der Deflation stehen, könnten mehr Menschen Vertrauen in Bitcoin als Vermögenswert haben, was sich positiv auf seinen Preis auswirken könnte.

Während die Kontroverse im FTX-Fall noch nicht abgeklungen ist, kam eine neue wichtige Nachricht aus der Kryptowährungs-Community. Ethereum, die zentrale Blockchain-Plattform für viele dezentrale Anwendungen, wurde kürzlich von Betrugs- und Korruptionsvorwürfen heimgesucht, die die früheren Skandale von Ethereum in den Schatten zu stellen drohen. Steven Nerayoff, ein ehemaliger Berater von Ethereum, behauptet, dass die Mitbegründer Vitalik Buterin und Joseph Lubin betrügerische Aktivitäten begangen haben, die noch ungeheuerlicher waren als das Verhalten im FTX-Fall. Ethereum wird seit langem für sein dezentrales Ethos und seine Durchbrüche in der Blockchain-Technologie gelobt. Die jüngsten Anschuldigungen von Nelayov zeichnen jedoch ein beunruhigendes Bild der digitalen Währungsmanagementpraktiken und trüben den Ruf des Unternehmens.