Das Berufungsgericht des District of Columbia hat einen Streit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) und Grayscale mit einem abschließenden Urteil beigelegt und die Behörde damit de facto angewiesen, ihre Ablehnung des Spot-Bitcoin-ETF-Antrags des Vermögensverwalters zurückzunehmen.
Dieser formelle Abschluss des Falls am Montag untermauert im Wesentlichen die ursprüngliche Entscheidung des Gerichts vor zwei Monaten, dass die SEC „willkürlich und launenhaft“ gehandelt habe, als sie den Versuch von Grayscale ablehnte, seinen rund 17 Milliarden Dollar schweren Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) in einen Spot-ETF umzuwandeln.
Die SEC hat beschlossen, gegen dieses Urteil keine Berufung einzulegen, womit die heutige Maßnahme nur noch eine Formalität ist.
Der Ball liegt nun wieder bei der SEC, die den Antrag von Grayscale genehmigen oder ihn aus anderen Gründen ablehnen könnte. Die SEC ist außerdem dabei, über zahlreiche andere Spot-Bitcoin-ETF-Anträge zu entscheiden, darunter die der Vermögensverwaltungsgiganten BlackRock, Fidelity und Franklin Templeton.
„Das Grayscale-Team freut sich darauf, weiterhin konstruktiv mit der SEC zusammenzuarbeiten, um GBTC in einen ETF umzuwandeln“, sagte Sprecherin Jennifer Rosenthal in einer Erklärung nach Abschluss des Falls am Montag. „GBTC ist betriebsbereit und wir beabsichtigen, im Namen unserer Anleger so schnell wie möglich vorzugehen.“
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UPDATE (23. Oktober 2023, 19:07 UTC): Fügt einen Kommentar einer Grayscale-Sprecherin hinzu.


