Laut Arthur Hayes, dem Gründer und ehemaligen CEO von BitMEX, ist die potenzielle Kapitalflucht aus China ein wichtiger Trend, den man im Auge behalten sollte und der den Kryptowährungsmarkt direkt beeinflussen könnte.
Kapitalflucht in China
Daten von Google Finance zeigen, dass der chinesische Yuan (CNY) seit Anfang 2023 gegenüber dem US-Dollar um über 5 % gefallen ist. Hayes gab an, er habe die mögliche Kapitalflucht aus China mit Andrew Collier, einem China-Analysten und Geschäftsführer von Orient Capital Research, auf der Social-Media-Plattform X besprochen.
Hayes fügte außerdem hinzu, Collier habe erwähnt, dass der beste Weg, den potenziellen Trend zu verfolgen, darin bestehe, die Differenz zwischen Chinas Nettoexporterlösen (abzüglich der Importkosten von den Exporterlösen) und den Devisenreserven des Landes (Devisenvermögen der chinesischen Zentralbank) zu messen.

Laut Bloomberg sind Chinas Devisenreserven seit Anfang 2023 um rund 32 Milliarden Dollar gestiegen. Daten von Trading Economics zeigen zudem, dass Chinas Handelsüberschuss seit Jahresbeginn bis heute bei rund 553 Milliarden Dollar lag.
„Hoffentlich findet ein Teil des Kapitals seinen Weg zu Bitcoin“
Vor diesem Hintergrund betonte Hayes, dass man sagen könne, dass China noch etwa 520 Milliarden Dollar zur Verfügung stünden, um etwas zu unternehmen, und verwies dabei auf die potenzielle Beziehung dieses Themas zum #cryptocurrency -Markt:
Einige wichtige Möglichkeiten sind: 1) China kauft große Mengen Gold. 2) China zahlt die Offshore-Schulden von Banken und Unternehmen in US-Dollar zurück. 3) Einige reiche Genossen fliehen aus dem Gefängnis.
Das Wichtigste, was China NICHT tut, ist, MEHR US-Staatsanleihen zu kaufen!
Solange der japanische Yen schwächer wird, muss auch der chinesische Yuan schwächer werden, damit Chinas Exporte gegenüber Japan wettbewerbsfähig bleiben. Wohin auch immer chinesisches Kapital fließt, es wird weiterhin zu IHNEN fließen. Hoffentlich findet ein Teil des Kapitals seinen Weg zu Satoshi und BTC.