Kamala Harris, eine der US-Präsidentschaftskandidaten, deren Haltung zur Kryptowährung noch unklar ist, hat ebenfalls begonnen, die Gruppe nach und nach zu bilden. Harris, der gestern Tim Walz zum Vizepräsidenten gewählt hat, hat nun David Plouffe geholt, der auch für Krypto-Unternehmen wie Binance und Alchemy Pay gearbeitet hat.

Während Donald Trump die Kryptowährung voll und ganz unterstützt, bleibt das überraschende Schweigen von Kamala Harris zu diesem Thema bestehen. Harris, der gestern Tim Walz, den Gouverneur von Minnesota, zum Vizepräsidenten gewählt hat, hat ebenfalls mit der Zusammenstellung seines Teams begonnen.

Liegt es an der Kryptowährung?

Harris hat David Plouffe, der zuvor im Global Advisory Board von Binance tätig war und zeitweise auch einer von Obamas Assistenten war, als einen seiner strategischen Berater rekrutiert. Plouffe arbeitete zuletzt als globaler Strategieberater für Alchemy Pay.

Es heißt, Harris habe Plouffe letzte Woche in sein Team geholt und der erfahrene Berater habe Alchemy Pay verlassen.

Im vergangenen Monat stellte Kamala Harris Brian Nelson ein, den Unterstaatssekretär für Finanzaufklärung und Terrorismus im US-Finanzministerium. Nelson ist auch einer der Personen, die in den Fall des Finanzministeriums wegen Verstößen gegen Geldwäschegesetze und Sanktionen gegen Binance verwickelt sind.

Die Dinge liefen nicht so, wie Trump es wollte

Bislang hat Harris sich völlig zum Thema Kryptowährung geäußert. Harris, der weder positive noch negative Kommentare zum Sektor abgegeben hat, nahm nicht an der Bitcoin-Konferenz in Nashville teil und zog Reaktionen aus der Kryptowelt nach sich.

Andererseits behaupten einige Experten, dass es für Harris aus Sicherheitsgründen fast unmöglich sei, in nur drei Tagen (nach dem Rückzug Bidens) an dieser Veranstaltung teilzunehmen.